Wir über uns.

Im Jahr 1986 wurde der erste Wertpapierclub der Volksbank Schnathorst gegründet. Er trug den zur damaligen Zeit visionären Namen „Trend 2000” und war in erster Linie für die Mitglieder und Kunden der Bank gedacht. Inspiriert durch seine Tätigkeit in der Wertpapierabteilung der Volksbank Schnathorst lag es dem damaligen Initiator Bernd Kahler mit seinem Engagement besonders am Herzen, den Mitgliedern das „Sparen” in Aktien näher zu bringen und ihnen sukzessive die „Basics” der Finanzmärkte näher zu bringen.

Am 21. Februar 1986 war es dann so weit: 43 Gründungsgesellschafter verabschiedeten die erste Satzung, 16 von ihnen sind noch heute dabei. Verschiedene Ziele wurden schon damals verfolgt: Neben dem gemeinsamen monatlichen Investieren in Aktien, das war übrigens schon ab einem Monatsbetrag von 25,- DM möglich, sollte die ausführliche Präsentation der Anlageentscheidungen und der Börsenentwicklung im Allgemeinen dazu führen, den Mitgliedern das Börsengeschehen etwas näher zu bringen und transparenter zu machen. Und man wollte auch gemeinsam Ausflüge unternehmen, die in erster Linie einen wirtschaftlichen Hintergrund haben.

Die ersten Mitglieder des Anlageausschusses trafen dann auch die ersten Kaufentscheidungen: AEG zählte dazu, inzwischen schon seit vielen Jahren vom Kurszettel verschwunden, ebenso wie Nixdorf oder Feldmühle Nobel. Aber auch BASF, Thyssen, RWE und „Conti-Gummi” trugen dazu bei, dass kleine Anlageerfolge erzielt werden konnten. Unvergessen ist für die Anlageausschussmitglieder der „ersten Stunden” der 19. Oktober 1987, der Tag des Schwarzen Freitags an der New Yorker Börse. Trend 2000 verfügte damals über ein Gesamtvermögen von ca. 85.000,- DM, verteilt auf 36! verschiedene Aktien. Man kam am Sonntag, dem 21.10.1987, zu einer außerordentlichen Anlageausschusssitzung im Konferenzraum der Volksbank zusammen und entschied, nach allem Für und Wider, nicht in Panik zu verfallen. Eine weise Entscheidung, obwohl in all den Jahren noch viele Crashs folgen sollten.

18 Monate nach Gründung war die maximale Mitgliederzahl (70) im Club schon erreicht und im Jahr 1988 wurden zwei weitere Clubs mit den Namen Trend 2001 und Trend 2002 ins Leben gerufen. Mitte der 90er Jahre wurde der rationelle Entschluss gefasst, für alle drei Clubs, mittlerweile über 200 Gesellschafter stark, ein gemeinsames Depot unter dem Namen Point zu führen. So konnten die Anlagegremien der drei verschiedenen Clubs erstmals gemeinsame Entscheidungen treffen.

Im Jahr 2000 übernahm aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Volksbank Schnathorst die Geschäftsführung und alle damaligen Gesellschafter traten mit ihrem Vermögen dem Wertpapierclub Point 2000 bei. Unterstützt wird die Geschäftsführung, die seither von Bernd Kahler als Vertreter der Volksbank übernommen wurde, von einem mindestens 15-köpfigen Anlageausschuss, der sich regelmäßig am letzten Dienstag eines Monats im Konferenzraum der Volksbank Schnathorst trifft.

Die Anlageausschussmitglieder, die über die Jahre alle Höhen und Tiefen der Aktienmärkte mitgemacht hatten, mussten jedoch noch eine weitere, leider sehr bittere Erfahrung machen: Der Crash, der die Börsen von März 2000 bis März 2003 erschütterte, entzog sich absolut dem Vorstellungsvermögen aller Betroffenen. Kursrückgänge um bis zu 85 % in deutschen Standardaktien hatte man noch nicht einmal für den Fall einer Weltwirtschaftskrise für möglich gehalten. Aber die jüngste Vergangenheit zeigt wiederum, dass schlechten Zeiten immer wieder gute folgen. Durchaus zufrieden sind die Gesellschafter mit der Wertentwicklung von Point 2000 in den Jahren 2003 - 2007. So konnte mit einem Plus von 93 % der weltweit gewichtete Index MSCI (+57 %) locker geschlagen werden. In den letzten Jahren wurde nicht nur das Vermögen der Clubs, sondern auch die Gesellschafterschar immer größer und erreichte 275 Mitglieder. Das verwaltete Kapital stieg nach allen Höhen und Tiefen bis auf gut 2,6 Mio. Euro an.

Inzwischen sind auch 37 Nichtkunden Mitglied im Club und tragen mit dazu bei, dass monatlich ca. 16.000 Euro neues Kapital in Aktien investiert werden kann.